Pinterest Contentplan mit KI: 14 Tage vorausplanen

Pinterest Contentplan mit KI: 14 Tage vorausplanen

Jeden Tag neu überlegen, was du auf Pinterest veröffentlichen willst? Das kostet Zeit und endet schnell damit, dass du immer wieder dieselbe Idee aufwärmst. Ich plane lieber im Voraus. So kann ich Themen, Zielseiten und Pin-Ideen zusammen prüfen, bevor ich sie veröffentliche.

Mein Rhythmus sind fünf Pins am Tag und ein Zeitraum von 14 Tagen. Das sind 70 Pin-Ideen. Das ist meine persönliche Arbeitsweise, keine Pinterest-Vorgabe. Pinterest empfiehlt, regelmäßig originelle Inhalte zu erstellen, und nennt mindestens einmal pro Woche als Ziel. Entscheidend ist, dass deine Planung zu deiner Zeit und deinen Inhalten passt. Die aktuellen Hinweise zur Pin-Leistung findest du in der Pinterest-Hilfe.

 

Erst die Zielseiten sammeln, dann Pins planen

Ein Pinterest-Contentplan sollte nicht mit einer leeren Liste von Hooks beginnen. Sammle zuerst die Seiten, zu denen du Besucher führen möchtest: Blogartikel, Produktseiten, Freebies oder passende Affiliate-Beiträge.

Prüfe für jede Seite kurz:

  • Welche Frage beantwortet sie?

  • Für wen ist sie gedacht?

  • Was soll der Besucher nach dem Lesen tun?

  • Passt die Seite wirklich zu Pinterest und zum Pin-Thema?

Wenn du für eine Seite keine klare Frage und keinen hilfreichen nächsten Schritt benennen kannst, plane noch keine Pins dafür. Ein Pin kann Aufmerksamkeit holen, aber er kann eine unklare Zielseite nicht reparieren.

 

Gib jeder Zielseite mehrere echte Blickwinkel

Eine Seite kann mehr als einen Pin bekommen. Dafür braucht es unterschiedliche Blickwinkel, nicht nur ein neues Bild mit fast demselben Text.

Angenommen, dein Blogartikel erklärt Pinterest-Keywords. Mögliche Pins könnten sich darum drehen, wie du Suchvorschläge prüfst, wie du Keywords einem Blogbeitrag zuordnest oder wie du erkennst, ob der Pin zur Zielseite passt. Jeder Blickwinkel muss im Artikel wirklich beantwortet werden.

Veröffentliche nicht immer wieder denselben Pin. Pinterest rät dazu, doppelte Pins zu vermeiden und eigene Inhalte mit neuen Blickwinkeln zu erstellen. Pinterest erklärt auch, warum ein Pin inhaltlich zur verlinkten Seite passen sollte.

 

So baue ich einen 14-Tage-Plan auf

Ich lege zuerst fest, welche Zielseiten in den zwei Wochen vorkommen sollen. Dann verteile ich die Themen so, dass nicht an jedem Tag dieselbe Seite und derselbe Blickwinkel auftauchen. Bei fünf Pins am Tag kann das beispielsweise so aussehen:

 

  • Ein Pin zu einem Blogartikel oder einer konkreten Frage

  • Ein Pin zu einer zweiten passenden Zielseite

  • Ein anderer Blickwinkel auf einen bestehenden Artikel

  • Ein Pin, der ein Freebie oder ein eigenes Produkt erklärt

  • Ein weiterer Pin zu einer noch nicht abgedeckten Frage

Das ist eine Beispielverteilung, keine feste Regel. Wenn du nur zwei gute Zielseiten hast, ist es besser, daraus sinnvolle unterschiedliche Ideen zu entwickeln, als fünf beliebige Pins pro Tag zu erzwingen.

Ich halte die Planung in einer Tabelle fest. Pro Pin notiere ich:

  • Datum oder geplanter Tag

  • Zielseite und Thema

  • geprüftes Keyword oder klar markierte Keyword-Idee

  • Hook und Pin-Titel

  • Bildidee

  • passende Pinnwand

  • nächster Schritt für den Leser

Prompt: Lass ChatGPT den Plan vorbereiten

Gib der KI nur Informationen, die du geprüft hast. Wenn du Pinterest-Suchvorschläge oder Trends noch nicht kontrolliert hast, kennzeichne die Begriffe als Ideen. ChatGPT kann keine aktuellen Pinterest-Suchvolumen bestätigen.

 

Kopierbarer Prompt

„Erstelle einen Entwurf für einen Pinterest-Contentplan über 14 Tage mit [Anzahl] Pins pro Tag. Zielgruppe: [eintragen]. Ziel des Contents: [Blogbesuche / Freebie-Anmeldungen / Produktseite]. Nutze nur diese Zielseiten und Inhalte: [Links oder Kurzbeschreibungen einfügen]. Geprüfte Pinterest-Keywords: [eintragen]. Nicht geprüfte Begriffe bitte als Ideen kennzeichnen.

Gib die Planung als Tabelle aus mit: Tag, Zielseite, konkrete Frage des Lesers, Keyword, eigenständiger Pin-Blickwinkel, Hook, Pin-Titel, Bildidee, Pinnwand und nächster Schritt. Wiederhole keine nahezu identischen Pin-Texte oder Bildideen. Jeder Pin muss zum Inhalt seiner Zielseite passen. Erfinde keine Fakten, Suchvolumen oder Ergebnisse. Wenn wichtige Angaben fehlen, frag zuerst nach.“

Der Prompt liefert einen Arbeitsentwurf, keinen fertigen Veröffentlichungskalender. Streiche Vorschläge, die nicht zu deinen Artikeln passen. Prüfe die Keywords selbst und setze die finalen Links und Pinnwände ein.

 

Aus der Tabelle wird erst nach der Prüfung Content

Bevor ich Texte oder Bilder fertig mache, gehe ich den Plan durch. Ich prüfe, ob jede Idee einen eigenen Grund zum Klicken hat und ob der Besucher nach dem Klick genau das findet, was der Pin ankündigt.

  • Ist die Zielseite für den Pin geeignet?

  • Passt das Keyword zum Inhalt, oder ist es nur eine Vermutung?

  • Unterscheidet sich der Pin wirklich von den anderen Ideen?

  • Kann man die Hook auf dem Smartphone schnell lesen?

  • Führt der Link direkt zur richtigen Seite?

Erst danach erstelle ich die Bilder. Ich kontrolliere Schrift, Motiv und Details, bevor ich etwas hochlade. Pinterest empfiehlt hochwertige Bilder und für Bild-Pins ein Seitenverhältnis von 2:3. Die Pinterest-Hilfe nennt weitere Punkte, die du beim Erstellen und Prüfen beachten kannst.

Vorbereiten ist nicht dasselbe wie automatisch veröffentlichen

Mein 14-Tage-Plan bedeutet zunächst, dass Themen, Texte und Bildideen vorbereitet sind. Ob und wie du die Pins anschließend planst oder veröffentlichst, hängt von deinem Konto und deinem Werkzeug ab.

Pinterest aktualisiert seine Funktionen und Limits. Prüfe deshalb vor dem Einplanen die aktuellen Angaben in deinem Businesskonto. In der Pinterest-Hilfe findest du die aktuellen Hinweise zum Planen von Pins. Verlasse dich bei einer langen Planung nicht auf alte Screenshots oder Anleitungen.

 

Woran du nach den 14 Tagen weiterarbeitest

Wenn der Zeitraum vorbei ist, schau in deine Statistiken. Welche Pins wurden gespeichert? Welche haben ausgehende Klicks gebracht? Welche Zielseiten haben Besucher erhalten? Pinterest Analytics unterscheidet unter anderem zwischen Impressionen, gemerkten Pins, Pin-Klicks und ausgehenden Klicks. Die Metriken erklärt Pinterest hier.

Nutze die Zahlen für die nächste Runde. Ein Pin mit vielen Impressionen, aber wenigen ausgehenden Klicks braucht vielleicht ein klareres Versprechen. Ein Pin mit Klicks, dessen Zielseite kaum weiterführt, braucht womöglich eine bessere Verbindung zwischen Pin und Blog. Ändere nicht alle Elemente gleichzeitig.

 

Dein nächster Schritt

Such dir drei Zielseiten aus und notiere für jede eine konkrete Frage, die ein Pinterest-Nutzer dazu haben könnte. Lass ChatGPT daraus erste Pin-Blickwinkel entwickeln und prüfe sie gegen den Inhalt. So startest du mit einem kleinen Plan, der sich erweitern lässt.

Wenn du Themen, Keywords und Pin-Ideen mit fünf Prompts vorbereiten willst, hol dir meinen kostenlosen Pinterest-KI-Schnellstart. Für den ausführlicheren Ablauf kannst du dir den Pinterest-KI-Fahrplan ansehen.

Wie viele Pins kannst du regelmäßig vorbereiten, ohne dass die Qualität leidet? Und welche Zielseite sollte in deinem nächsten 14-Tage-Plan auf keinen Fall fehlen?

„Gib alles, nur nicht auf.“

 

Über mich

Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.

Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.

Transparenz: Die Links zum Pinterest-KI-Schnellstart und zum Pinterest-KI-Fahrplan führen zu meinen eigenen Angeboten. In diesem Artikel verwende ich keine Affiliate-Links.