In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich Themen und Suchbegriffe sortiere. Pinterest-Suchvorschläge und Trends nutze ich als Hinweise. Sie sind kein Beweis für ein bestimmtes Suchvolumen und ersetzen nicht die Prüfung des Inhalts.
Ein Suchbegriff ist nur dann brauchbar, wenn Pin, Pinnwand und Zielseite zusammengehören. Stell dir vor, jemand sucht nach „Pinterest Business Account erstellen“. Ein Pin zu diesem Thema sollte zu einer Anleitung für ein Unternehmenskonto führen, nicht zu einer allgemeinen Startseite.
Das klingt selbstverständlich, wird aber leicht übersehen, wenn man zuerst einen schönen Pin baut und erst danach über den Link nachdenkt.
Ich beginne mit der Zielseite. Was beantwortet sie genau? Für wen ist sie geschrieben? Welche konkrete Frage kann ein Pin daraus herausgreifen?
Danach suche ich auf Pinterest nach dem Hauptthema und schaue mir die vorgeschlagenen Ergänzungen und die passenden Ergebnisse an. Daraus sammle ich engere Fragen, die ich mit meinem Inhalt wirklich beantworten kann. Die Pinterest-Suche zeigt mögliche Formulierungen und verwandte Ideen; sie bestätigt nicht automatisch, dass ein Begriff ein bestimmtes Suchvolumen hat. Pinterest erklärt die Suche nach Ideen und Suchvorschlägen.
Bei saisonalen Themen prüfe ich zusätzlich Pinterest Trends. Die Kurve hilft, Veränderungen und Zeiträume zu vergleichen. Ich lese sie nicht als absolute Zahl von Suchanfragen. So beschreibt Pinterest sein Trends-Tool.
Nehmen wir eine Seite über das Einrichten eines Pinterest-Unternehmenskontos. Das breite Thema lautet „Pinterest Business Account“. Daraus können konkrete Blickwinkel entstehen: ein neues Konto erstellen, ein privates Konto umwandeln oder die Website ergänzen.
Das sind zunächst Inhaltsideen. Ich prüfe anschließend direkt in Pinterest, welche Formulierungen auftauchen und ob meine Seite die Frage tatsächlich beantwortet. Wenn sie das nicht tut, ändere ich den Pin oder schreibe erst den fehlenden Inhalt.
Die eigentliche Arbeit besteht also nicht darin, möglichst viele Keywords zu sammeln. Ich muss entscheiden, welche Frage zu welcher Zielseite gehört.
Mein Workflow schaut nicht nur auf einzelne Begriffe. Er bezieht Konto, Pinnwände und passende Blog- oder Angebotsseiten ein und sortiert daraus Themenvorschläge. Das spart mir die Suche in verschiedenen Listen.
Die KI entscheidet aber nicht, was veröffentlicht wird. Ich prüfe jeden Vorschlag: Stimmt das Thema? Klingt der Begriff natürlich? Passt das Board? Und findet der Leser auf der verlinkten Seite wirklich die Antwort? Wenn nicht, fliegt der Vorschlag raus.
Kann ich mit der Zielseite die Suchfrage wirklich beantworten?
Beschreibt der Pin ein klares Thema statt fünf Themen gleichzeitig?
Passt die Pinnwand dazu?
Ist der Begriff eine echte Suchbeobachtung oder nur eine KI-Idee?
Google empfiehlt für seine Suche und KI-Funktionen hilfreiche Inhalte mit eigenem Nutzen. Eine besondere GEO-Formel oder ein Trick mit einer bestimmten Keyword-Anzahl gibt es dafür nicht. Google fasst die aktuellen Hinweise zu generativen KI-Funktionen zusammen.
Mein kostenloser Pinterest-KI-Schnellstart enthält fünf Prompts, mit denen du Themen, Inhalte und Pin-Ideen vorbereiten kannst. Hier kannst du ihn dir sichern.
Wenn du erst den Pin selbst vorbereitest, lies auch meinen Beitrag Pinterest-Pins mit KI erstellen: Mein Ablauf. Für den Einstieg ins Konto passt die Anleitung Pinterest Business Account erstellen.
Welche Seite möchtest du über Pinterest sichtbar machen? Und welche konkrete Frage beantwortet sie so gut, dass jemand nach dem Pin-Klick gern weiterlesen möchte?
„Gib alles, nur nicht auf.“
Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.
Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.
* Einzelne Links in meinem Blog können Affiliate-Links (Werbelinks) sein. Wenn du über so einen Link etwas kaufst, erhalte ich eventuell eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
© Christian Mittermeier