Pinterest Analytics: Welche Pins bringen Website-Besucher?

Pinterest Analytics: Welche Pins bringen Website-Besucher?

Dein Pin hat viele Aufrufe. Aber kommen dadurch auch Menschen auf deine Website? Das erkennst du nicht allein an den Impressionen. Pinterest zeigt mehrere Kennzahlen, die unterschiedliche Schritte abbilden.

Wenn du sie auseinanderhältst, kannst du gezielter prüfen, was ein Pin leistet: Wird er angezeigt, geöffnet oder führt er tatsächlich nach außen? Hier zeige ich dir die wichtigsten Zahlen und wie du daraus den nächsten sinnvollen Test ableitest.

 

Die vier Zahlen, die du zuerst verstehen solltest

In den Statistiken begegnen dir Begriffe, die ähnlich klingen, aber nicht dasselbe bedeuten:

  • Impressionen: Wie oft dein Pin auf einem Bildschirm angezeigt wurde.

  • Gemerkte Pins: Wie oft jemand deinen Pin auf einer Pinnwand gespeichert hat.

  • Klicks auf den Pin: Wie oft Nutzer auf den Pin getippt haben. Das ist nicht automatisch ein Besuch deiner Website.

  • Ausgehende Klicks: Klicks auf die Ziel URL, die zu einem Ziel außerhalb von Pinterest führen.

Pinterest erklärt diese Begriffe in den Hinweisen zu Pinterest Analytics und den Pin-Statistiken. Wenn dein Ziel Website-Besucher sind, sind ausgehende Klicks besonders interessant. Impressionen allein beantworten diese Frage nicht.

Welche Zahl passt zu deinem Ziel?

Wenn du Reichweite aufbauen möchtest, beobachtest du Impressionen. Wenn du wissen willst, ob ein Pin Menschen neugierig macht, achtest du auf Pin-Klicks und gemerkte Pins. Wenn du Besucher für deinen Blog gewinnen willst, prüfst du ausgehende Klicks.

Das heißt nicht, dass Saves unwichtig sind. Sie zeigen, dass jemand den Pin für später auf einer Pinnwand abgelegt hat. Aber ein gespeicherter Pin ist noch kein Website-Besuch. Für deinen Blog zählt, ob der Link angeklickt wird und die passende Seite lädt.

Pinterest bietet diese Metriken in der Analytics-Übersicht und für einzelne Pins an. Bei frischen Pins können Echtzeitwerte Schätzungen sein und sich noch verändern. Pinterest weist auch darauf hin, dass Pin-Statistiken und Analytics nicht immer exakt gleich aussehen. Hier steht, wie Pinterest Pin-Statistiken berechnet.

 

So liest du die Zahlen entlang des Klickwegs

Schau nicht auf einen einzelnen Wert, sondern auf die Folge: Erst muss jemand den Pin sehen, dann Interesse daran entwickeln und schließlich den Link öffnen. Danach beginnt der Weg auf deiner Website.

 

  • Viele Impressionen, kaum Pin-Klicks: Prüfe, ob Thema und Bild auf den ersten Blick verständlich sind. Ist ein konkreter Nutzen erkennbar?

  • Viele Pin-Klicks, wenige ausgehende Klicks: Der Pin wird geöffnet, aber der Link wird selten gewählt. Kontrolliere, ob der Titel neugierig macht und ob der nächste Schritt klar ist.

  • Ausgehende Klicks, aber wenig Aktivität auf der Website: Prüfe, ob die Zielseite das Versprechen des Pins direkt aufgreift, auf dem Handy gut lesbar ist und zügig lädt.

  • Besucher lesen, klicken aber nicht weiter: Überlege, welcher nächste Inhalt oder welches Angebot an dieser Stelle wirklich hilfreich wäre.

Das sind Hinweise, keine sicheren Diagnosen. Die Zahl allein sagt dir nicht, warum jemand nicht weiterklickt. Sie zeigt dir, an welcher Stelle du genauer hinschauen kannst.

Ein Beispiel mit Zahlen

Die folgenden Werte sind nur ein Rechenbeispiel, keine Ergebnisse aus meinem Konto. Pin A wurde 8.000-mal angezeigt und bekam 20 ausgehende Klicks. Pin B wurde 2.000-mal angezeigt und bekam 30 ausgehende Klicks.

Pin A hatte mehr Reichweite. Pin B führte in diesem Beispiel mehr Menschen auf die Website. Wenn dein Ziel Website-Traffic ist, lohnt es sich also, nicht nur den Pin mit den meisten Impressionen anzusehen.

Vergleiche möglichst Pins mit ähnlichen Themen und Zielseiten. Ein saisonaler Pin und ein allgemeiner Grundlagenartikel lassen sich nicht immer fair gegeneinander halten. Auch der Zeitraum und die Datenquelle sollten gleich sein.

 

Die Pinterest-Zahl endet nicht bei deiner Website

Ein ausgehender Klick zeigt, dass jemand den Link angeklickt hat. Er beweist nicht automatisch, dass die Seite vollständig geladen wurde oder der Besucher lange gelesen hat. Dafür brauchst du die Daten deiner Website oder deines Funnels.

Vergleiche die Werte deshalb nicht blind eins zu eins. Pinterest und dein Website-Tracking erfassen Aktivitäten auf unterschiedliche Weise. Pinterest weist für bestimmte Berichte ausdrücklich darauf hin, dass Conversion-Daten von Drittanbieter-Tools abweichen können. Pinterest erklärt die Unterschiede bei Conversion-Insights.

Wenn Pinterest viele ausgehende Klicks zeigt, aber dein Website-Tool deutlich weniger Besuche, prüfe zuerst den Link, die Ladezeit und deine Messung. Daraus allein lässt sich noch nicht ableiten, wo genau der Grund liegt.

 

Mach aus den Zahlen einen kleinen Test

Wenn du eine Stelle gefunden hast, die du verbessern willst, ändere zunächst nur eine Sache. Bei wenigen Pin-Klicks könntest du ein anderes Motiv oder eine klarere Hook testen. Bei Klicks ohne passende Website-Aktivität prüfst du zuerst die Zielseite und das Versprechen im Pin.

Notiere dir für den Vergleich:

  • Welchen Pin und welche Zielseite du betrachtest

  • Welchen Zeitraum du vergleichst

  • Welche Kennzahl du verbessern möchtest

  • Was du geändert hast

So wird aus Analytics kein Zahlenfriedhof. Du bekommst eine konkrete Frage, die du mit dem nächsten Pin oder einer Anpassung am Blog prüfen kannst.

 

Dein nächster Schritt

Öffne die Statistiken eines Pins, der auf deinen Blog führt. Schau zuerst auf die ausgehenden Klicks. Vergleiche danach die Zielseite mit dem Pin: Passt das Versprechen, und findet der Besucher direkt die angekündigte Antwort?

Wenn du Themen und Pins mit KI vorbereiten möchtest, findest du im kostenlosen Pinterest-KI-Schnellstart fünf Prompts. Den ausführlicheren Ablauf mit Themen, Keywords, Pin-Texten und Bildideen zeige ich im Pinterest-KI-Fahrplan.

Welche Kennzahl schaust du dir bisher am häufigsten an? Und welcher Pin hat dir schon Besucher gebracht, obwohl er weniger Impressionen hatte als andere?

„Gib alles, nur nicht auf.“

 

Über mich

Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.

Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.

Transparenz: Die Links zum Pinterest-KI-Schnellstart und zum Pinterest-KI-Fahrplan führen zu meinen eigenen Angeboten. In diesem Artikel verwende ich keine Affiliate-Links.