Du willst mit Pinterest starten, aber bist unsicher, was zuerst kommt? Fang nicht mit zehn Pinnwänden und einem Stapel Pins an. Klär zuerst, wohin du Besucher führen möchtest. Danach richtest du dein Profil ein, sortierst deine Themen und baust einen sauberen Weg vom Pin zur passenden Seite.
Pinterest ist eine visuelle Such- und Entdeckungsplattform. Menschen suchen dort nach Ideen, merken Pins auf Pinnwänden und können von einem Pin zu einer Website weiterklicken. Für dich zählt deshalb nicht nur, ob ein Pin gesehen wird, sondern auch, ob der Klick dort ankommt, wo er hin soll.
Hast du einen Blog, Shop, ein Freebie oder eine Angebotsseite? Wähle eine Seite aus, die du über Pinterest sichtbar machen willst. Ein Pin sollte ein konkretes Thema dieser Seite ankündigen und genau dorthin führen.
Wenn dein Pin eine Anleitung verspricht, sollte der Link nicht auf eine allgemeine Homepage führen. Der Leser ist nach dem Klick am ehesten bereit weiterzulesen, wenn die Überschrift und der Inhalt zum Pin passen.
Wenn du Pinterest beruflich nutzen willst, ist das kostenlose Unternehmenskonto eine sinnvolle Grundlage. Damit erhältst du Zugriff auf Analytics und den Business Hub. Anzeigen musst du dafür nicht schalten.
Ein neues Unternehmenskonto lässt sich laut aktueller Pinterest-Hilfe nur am Desktop einrichten. Ein privates Konto kannst du umwandeln, aber Unternehmenskonten sind öffentlich. Wenn du private Inhalte nicht zeigen willst, plane lieber einen getrennten geschäftlichen Auftritt. Die Details stehen in der Pinterest-Hilfe zum Unternehmenskonto. Eine ausführliche Anleitung findest du hier: Pinterest Business Account erstellen.
Wähle einen Namen, an dem man dein Thema oder deine Marke erkennt. Ergänze ein passendes Profilbild und eine kurze Bio: Für wen sind deine Inhalte und wobei hilfst du? Füge außerdem deine Website hinzu.
Website-Link und Website-Verifizierung sind zwei verschiedene Schritte. Für die Verifizierung brauchst du Zugriff auf deine Domain oder den Website-Code. Pinterest erklärt die möglichen Methoden in der Anleitung zur Website-Verifizierung. Du kannst diese technische Einrichtung später erledigen.
Starte mit einer überschaubaren Zahl öffentlicher Pinnwände, die genau zu deinen Inhalten passen. Eine Pinnwand „Alles rund ums Business“ ist selten so hilfreich wie klare Themen wie „Pinterest-Keywords“ oder „Pinterest-Pins erstellen“.
Der Name sollte beschreiben, was dort liegt. Wenn du über mehrere Themen schreibst, ordne deine Pins entsprechend zu. Pinterest erlaubt es, Pinnwände später zu bearbeiten; du musst also nicht am ersten Tag die endgültige Struktur finden. Mehr dazu findest du in der offiziellen Hilfe zum Erstellen einer Pinnwand.
Nimm einen konkreten Artikel oder eine Angebotsseite und erstelle einen Pin, der deren Inhalt klar ankündigt. Bild, Titel und Beschreibung sollten dieselbe Erwartung wecken wie die Zielseite. Wähle eine passende Pinnwand und öffne den Link selbst, bevor du den Pin veröffentlichst.
Für den Bild-Pin kannst du ein Foto, eine Grafik oder ein KI-Bild nutzen. Prüfe es am Handy: Ist das Motiv schnell zu erkennen? Ist Text gut lesbar? Enthält das Bild Fehler? Bei KI-Texten und Details lohnt sich ein genauer Blick, bevor du etwas hochlädst.
Wenn du wissen möchtest, wie ich Pins mit KI vorbereite, lies meinen Ablauf zum Erstellen von Pinterest-Pins mit KI. Pinterest beschreibt die aktuellen Felder zum Erstellen eines Pins in seinem Pin-Leitfaden.
Impressionen zeigen, wie oft ein Pin angezeigt wurde. Ausgehende Klicks zeigen, wie viele Menschen über den Pin zu einer Website gegangen sind. Wenn du Besucher auf deinen Blog holen willst, sind die ausgehenden Klicks eine wichtige Kennzahl. In Analytics kannst du mehrere Werte ansehen; die Pinterest-Hilfe zu Analytics erklärt die Berichte.
Ändere nicht jeden Tag alles gleichzeitig. Gib deinen Pins Zeit und schau in passenden Abständen, welche Themen Klicks bringen. Dann kannst du einen nächsten Pin gezielter planen.
Such eine Seite aus, die du über Pinterest zeigen willst.
Mach Profilname, Bio und Website verständlich.
Lege zwei oder drei thematisch klare Pinnwände an.
Erstelle einen passenden Pin und prüfe den Ziel-Link.
Beobachte später Impressionen und ausgehende Klicks.
Wenn du zuerst die Grundlagen der Keywords klären möchtest, geht es hier weiter: Pinterest-Keywords finden.
Welche Seite möchtest du als Erstes über Pinterest sichtbar machen? Und was soll ein Besucher nach dem Klick dort finden?
„Gib alles, nur nicht auf.“
Wenn du den Einstieg mit KI vorbereiten willst, enthält mein kostenloser Pinterest-KI-Schnellstart fünf Prompts für Themen, Inhalte und Pin-Ideen. Hier kannst du ihn dir kostenlos sichern.
Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.
Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.
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© Christian Mittermeier