Der Pin wurde angeklickt. Der Besucher ist auf deinem Blog. Und jetzt? Wenn er erst suchen muss, ob er hier richtig ist oder wo die Antwort steht, ist er schnell wieder weg.
Ein Blogbeitrag muss deshalb nicht möglichst viele Dinge gleichzeitig anbieten. Er braucht einen klaren Einstieg, einen gut erkennbaren Lesefluss und einen nächsten Schritt, der zum Thema passt. Genau darum geht es hier: Wie du Pinterest-Besucher so durch deinen Beitrag führst, dass sie gern weiterlesen und passende Links finden.
Bevor jemand auf deinen Pin klickt, hat er schon eine Erwartung. Vielleicht verspricht der Pin eine Anleitung, eine Lösung für ein konkretes Problem oder eine Liste mit Ideen. Auf dem Blog sollte der Besucher diese Antwort schnell wiedererkennen.
Pinterest empfiehlt, dass Bild, Text und Keywords zum Inhalt der Zielseite passen. Auch der Link soll funktionieren und zu einer Seite führen, die den angekündigten Inhalt wirklich liefert. Die aktuellen Hinweise von Pinterest zu Pin-Leistung und Verteilung beschreiben diesen Zusammenhang.
Ein Beispiel: Dein Pin heißt „Pinterest Keywords finden“. Dann sollte der Blog nicht erst mit einer langen Geschichte über Online-Marketing anfangen. Greif das Thema früh auf und zeig dem Leser, was er auf der Seite herausfindet.
Wenn jemand auf dem Handy landet, sieht er am Anfang meist nur einen kleinen Teil deines Beitrags. Nutze diesen Platz für drei Dinge: eine klare Überschrift, einen kurzen Einstieg und eine schnelle Orientierung, was der Artikel beantwortet.
Die Überschrift greift das Thema des Pins auf.
Der erste Absatz zeigt, dass der Leser hier richtig ist.
Ein kurzer Überblick oder ein Inhaltsverzeichnis hilft bei längeren Beiträgen.
Du musst nicht schon im ersten Absatz alles erklären. Aber vermeide einen langen Anlauf, bevor die eigentliche Frage auftaucht. Menschen überfliegen Webseiten oft erst, um zu sehen, ob die Seite für sie passt. Aussagekräftige Zwischenüberschriften helfen ihnen dabei. Die Nielsen Norman Group beschreibt dieses Leseverhalten in ihrem Beitrag „How Users Read on the Web“.
Leser bleiben leichter dran, wenn sie verstehen, warum der nächste Abschnitt kommt. Springe nicht von einem allgemeinen Tipp zu einem Produkt und dann wieder zurück zu den Grundlagen. Führe die Gedanken in einer sinnvollen Reihenfolge weiter.
Bei einem Beitrag zur Pinterest-Keyword-Recherche kann der Weg zum Beispiel so aussehen:
Welche Seite soll über Pinterest Besucher bekommen?
Welche Frage beantwortet die Seite?
Wie findest du passende Suchbegriffe?
Wie werden daraus Pin-Titel und Beschreibungen?
Wohin soll der Pin verlinken?
Das ist keine Pflichtstruktur für jeden Artikel. Entscheidend ist, dass ein Abschnitt den nächsten vorbereitet. Wenn ein Abschnitt eine neue Frage aufmacht, beantworte sie oder verlinke auf einen Beitrag, der genau dafür gedacht ist.
Überschriften wie „Weitere Tipps“ oder „Das solltest du wissen“ helfen beim Überfliegen kaum. Sag lieber direkt, was im Abschnitt steht: „Verlinke den Pin auf die passende Zielseite“ oder „Prüfe, ob dein Blog auf dem Handy lesbar ist“.
Halte Absätze kurz genug fürs Smartphone. Setze Listen ein, wenn sie etwas übersichtlicher machen. Bilder und Screenshots sollten einen Schritt erklären oder eine Stelle zeigen, die man sonst schwer findet. Ein Bild nur zur Dekoration hält niemanden im Artikel, wenn der Inhalt nicht weiterhilft.
Ein interner Link ist dann hilfreich, wenn er die nächste naheliegende Frage beantwortet. Wer gerade gelernt hat, wie Pinterest Keywords funktionieren, könnte anschließend wissen wollen, wie daraus ein Pin entsteht. Verlinke dann gezielt auf deinen Beitrag Pinterest Keywords finden oder auf deinen Ablauf für Pinterest-Pins mit KI.
Setze den Link direkt an die Stelle, an der er Sinn ergibt, und sag kurz, was den Leser dort erwartet. Eine Liste mit zehn Links am Ende ist oft weniger hilfreich als ein oder zwei passende Verbindungen im Text.
Nicht jeder Leser ist sofort bereit, ein Produkt zu kaufen. Manchmal passt ein kostenloser Einstieg besser. Bei einem Artikel über ChatGPT für Pinterest kann das der kostenlose Pinterest-KI-Schnellstart mit fünf Prompts sein. Wer den gesamten Ablauf ausführlicher nachgehen möchte, kann sich den Pinterest-KI-Fahrplan ansehen.
Wähle pro Artikel einen klaren nächsten Schritt. Erkläre in einem Satz, was der Leser dort bekommt und warum es zum aktuellen Thema passt. Wenn dein Angebot nichts mit dem gerade gelesenen Beitrag zu tun hat, lass den Link weg.
Ein guter nächster Schritt kann auch einfach ein weiterer Blogartikel sein. Das ist sinnvoll, wenn er eine Frage beantwortet, die im aktuellen Beitrag offen geblieben ist.
Schau nicht nur auf die Zahl der Pinterest-Aufrufe. Pinterest unterscheidet unter anderem zwischen Pin-Klicks und ausgehenden Klicks auf die Ziel-URL. Ein Pin-Klick bedeutet nicht automatisch, dass jemand deine Website aufgerufen hat. In den offiziellen Erklärungen zu Pin-Statistiken findest du die Definitionen der einzelnen Kennzahlen.
Danach prüfst du, was auf deiner Website passiert: Wird der Beitrag aufgerufen? Scrollen Besucher weiter? Klicken sie auf einen passenden internen Link oder auf dein Angebot? Die Daten zeigen dir nicht immer den Grund für einen Absprung. Sie helfen dir aber, die Stelle zu finden, die du genauer ansehen solltest.
Wenn der Pin viele Klicks bekommt, aber Leser kaum auf der Seite bleiben, kontrolliere zuerst, ob die Seite das Pin-Versprechen sofort aufgreift. Wenn sie lesen, aber keinen nächsten Schritt wählen, prüfe, ob der Link hilfreich und leicht zu finden ist. Ändere nicht alles auf einmal. Sonst erkennst du nicht, welche Anpassung etwas bewirkt hat.
Öffne deinen Beitrag auf dem Smartphone und prüfe diese Punkte:
Sehe ich sofort, dass ich auf der richtigen Seite gelandet bin?
Finde ich die Antwort auf die Frage aus dem Pin ohne langes Suchen?
Kann ich die Zwischenüberschriften schnell überfliegen?
Erklären Bilder oder Screenshots tatsächlich etwas?
Gibt es einen passenden nächsten Link, der klar beschriftet ist?
Was wirft dich selbst auf einem Blog am schnellsten raus? Bei mir ist es ein unklarer Lesefluss. Wenn ich nicht weiß, wo der Beitrag hinführt und wie die Abschnitte zusammenhängen, verliere ich schnell die Lust weiterzulesen.
Nimm einen Blogartikel, auf den du bereits Pinterest-Pins verlinkst. Öffne ihn auf dem Handy und vergleiche den Pin mit dem ersten Bildschirm. Ist sofort klar, dass der Leser hier richtig ist? Und ist der nächste sinnvolle Schritt erkennbar?
Wenn du Pinterest und KI für deine Themen und Pins einsetzen willst, kannst du mit meinem kostenlosen Pinterest-KI-Schnellstart anfangen. Für den ausführlicheren Ablauf gibt es den Pinterest-KI-Fahrplan.
Welcher deiner Blogbeiträge braucht gerade einen klareren Lesefluss? Und welcher interne Link würde den Leser dort wirklich weiterbringen?
„Gib alles, nur nicht auf.“
Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.
Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.
Transparenz: Die Links zum Pinterest-KI-Schnellstart und zum Pinterest-KI-Fahrplan führen zu meinen eigenen Angeboten. In diesem Artikel verwende ich keine Affiliate-Links.
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© Christian Mittermeier