Pinterest kann Menschen auf Blogartikel bringen, in denen du passende Produkte empfiehlst. Wenn jemand über deinen Affiliate-Link kauft, kann daraus eine Provision entstehen. Das ist möglich, aber nicht garantiert.
Ich beschäftige mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Für mich beginnt der Ablauf nicht beim Provisionssatz. Ich frage zuerst: Welche Frage hat der Leser, und hilft das empfohlene Produkt wirklich bei der Antwort?
Ein Pin sollte nicht einfach „Kauf dieses Produkt“ rufen. Er kann auf eine hilfreiche Seite führen, die erklärt, worauf man bei einer Lösung achten sollte. Dort ordnest du die Empfehlung ein: Für wen passt sie? Wo liegen Grenzen? Welche Alternative könnte sinnvoller sein?
Wenn du das Produkt selbst getestet hast, kannst du deine Erfahrung beschreiben. Wenn nicht, schreib nicht so, als hättest du es ausprobiert. Erkläre stattdessen, worauf deine Einschätzung beruht, und verlinke auf verlässliche Produktinformationen.
Der Pin greift ein konkretes Problem auf. Der Blogartikel beantwortet die Frage und führt zur passenden Empfehlung. Der Affiliate-Link ist dort eingebettet, wo der Leser genug Kontext hat, um selbst zu entscheiden.
Ein Beispiel: Ein Artikel über die Erstellung von Pinterest-Pins kann erklären, welche Funktionen ein Designwerkzeug für diesen Ablauf bietet. Der Pin führt zu diesem Artikel. Die Empfehlung steht im Abschnitt über die konkrete Arbeit, nicht unkommentiert unter einem beliebigen Bild.
Der Leser sollte dabei nie raten müssen, ob du eine Provision erhalten kannst. Kennzeichne kommerzielle Empfehlungen klar und prüfe zusätzlich die Vorgaben des jeweiligen Partnerprogramms. Als rechtliche Orientierung kannst du den § 5a UWG und den Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung heranziehen. Das ersetzt keine Prüfung deines konkreten Falls.
Passt das Produkt wirklich zur Frage des Artikels?
Ist der Pin mit der passenden Seite verlinkt?
Ist klar erkennbar, wo sich der Affiliate-Link befindet?
Sind persönliche Erfahrungen als solche gekennzeichnet und nicht erfunden?
Erlaubt das Partnerprogramm die geplante Nutzung des Links?
Pinterest empfiehlt, Titel, Beschreibung, Link und Pinnwand passend zum Pin zu setzen. Auch bei Affiliate-Inhalten sollten Bild und Text nicht etwas versprechen, das die Zielseite nicht einlöst. Pinterest-Leitfaden zum Erstellen von Pins.
Das hängt vom Angebot, den Regeln des Partnerprogramms und dem Informationsbedarf des Lesers ab. Ein direkter Link kann für eine klare Produktidee passen. Wenn jemand erst vergleichen oder verstehen muss, ist ein hilfreicher Blogartikel oft der bessere nächste Klick.
Ich würde den Blog nicht nur als Umweg einsetzen. Er sollte etwas leisten, das eine Produktseite allein nicht beantwortet: einordnen, erklären oder verschiedene Möglichkeiten abwägen. Sonst gibt es für den Leser keinen Grund, dort zu bleiben.
Schau auf die einzelnen Schritte: Wie oft wurde der Pin angezeigt? Wie viele ausgehende Klicks gab es? Wie oft wurde der Affiliate-Link angeklickt? Und gab es bestätigte Käufe?
Viele Pin-Klicks, aber wenige Affiliate-Klicks können bedeuten, dass die Empfehlung nicht zum Artikel passt oder zu spät erklärt wird. Wenige Pin-Klicks sprechen eher dafür, Titel, Bild oder Thema zu prüfen. Ein Klick ist noch kein Verkauf; die Entscheidung liegt beim Leser und auch die Bedingungen des Partnerprogramms spielen eine Rolle.
Such einen Blogbeitrag, der eine konkrete Frage beantwortet. Prüfe, ob du darin ehrlich ein passendes Angebot einordnen kannst. Falls ja, erstelle einen Pin, der genau zu diesem Beitrag führt. So testest du den ganzen Weg, ohne gleich eine neue Website oder zehn neue Beiträge zu bauen.
Wenn du parallel deinen Pinterest-Content besser vorbereiten möchtest, lies meinen Ablauf für Pinterest-Pins mit KI und meine Keyword-Recherche. Der kostenlose Pinterest-KI-Schnellstart hilft dir beim Einstieg in meinen Workflow: Hier kannst du ihn dir sichern.
Welchen hilfreichen Artikel hast du schon, der zu einem passenden Produkt führen könnte? Und welche Information braucht der Leser noch, bevor eine Empfehlung für ihn Sinn ergibt?
„Gib alles, nur nicht auf.“
Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.
Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.
* Einzelne Links in meinem Blog können Affiliate-Links (Werbelinks) sein. Wenn du über so einen Link etwas kaufst, erhalte ich eventuell eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.
© Christian Mittermeier