Du sitzt an deinem Contentplan und hast keine Lust, schon wieder ein Thema zu wählen, nur weil dir gerade nichts Besseres einfällt. Gleichzeitig möchtest du nicht erst über ein saisonales Thema schreiben, wenn die passende Zeit längst vorbei ist.
Genau hier kann Pinterest Trends helfen. Das Tool zeigt dir, welche Suchthemen auf Pinterest gefragt sind und ob sich ein Begriff saisonal entwickelt. Du bekommst damit keine Garantie für Reichweite. Aber du kannst deine Themenwahl auf echte Plattformdaten stützen und deinen Inhalt besser timen.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wo du Pinterest Trends findest und wie du die Kurven sinnvoll für deinen nächsten Blogbeitrag oder Pin nutzt.
Das Trends-Tool gibt dir einen historischen Überblick über Such-, Merk- und Shopping-Trends. Du kannst beliebte Keywords ansehen, erkennen, ob ein Thema saisonal ist, und wöchentliche, monatliche oder jährliche Veränderungen prüfen. Je nach Funktion und Region kann Pinterest außerdem Trends zeigen, die zu deiner Zielgruppe passen.
Wichtig ist, die Kurve richtig zu lesen. Pinterest normalisiert das Suchvolumen: Die Werte zeigen das Verhältnis innerhalb eines Zeitraums. Ein Spitzenwert von 100 bedeutet nicht 100 Suchanfragen. Die Kurve ist also ein Hinweis auf Entwicklung und Saison, keine absolute Zahl für das Suchvolumen.
Du brauchst ein Pinterest-Unternehmenskonto. Öffne Pinterest am Desktop oder im mobilen Browser, melde dich an und gehe über das Menü oben links zu „Performance analysieren“ und dann zu „Pinterest Trends“. Dort kannst du Suchtrends ansehen, ein Land auswählen und Begriffe eingeben. Pinterest weist darauf hin, dass das Trends-Tool derzeit nicht in der App verfügbar ist. Die genaue Menübezeichnung kann sich ändern.
Wenn du einen Begriff suchst, zeigt dir Pinterest den Verlauf im ausgewählten Zeitraum. Du kannst auch mehrere passende Begriffe vergleichen. Bleib dabei bei Varianten desselben Themas. Wenn du zum Beispiel über Pinterest-Pins schreibst, vergleiche mögliche Suchformulierungen rund um Pin-Ideen, Pin-Texte oder Pin-Erstellung. So erkennst du eher, welche Formulierung für deinen Beitrag passt.
Eine steigende Kurve allein ist noch kein Blogthema. Prüfe immer, ob der Begriff zu deiner Zielgruppe passt und ob du dazu wirklich eine hilfreiche Seite erstellen kannst.
Starte mit einer echten Frage. Was möchte deine Zielgruppe lösen oder verstehen?
Prüfe passende Begriffe. Suche die Formulierung und naheliegende Varianten in Pinterest Trends.
Schau auf den Zeitraum. Ist das Interesse gerade kurzfristig, wächst es länger oder wiederholt es sich jedes Jahr?
Plane rückwärts. Wenn ein Thema saisonal ist, bereite Blogbeitrag und Pins vor, bevor die Kurve ihren Höhepunkt erreicht.
Prüfe die Zielseite. Der Beitrag muss die Frage hinter dem Suchbegriff wirklich beantworten.
Angenommen, du arbeitest mit einem saisonalen Thema. Notiere dir den Zeitraum, in dem das Interesse regelmäßig zunimmt. Plane dann deine Recherche, den Artikel und die Pins so, dass alles rechtzeitig fertig ist. Der genaue Vorlauf hängt davon ab, wie viel du vorbereiten musst. Die Kurve hilft dir beim Planen, sie schreibt den Kalender aber nicht für dich.
Die Daten zeigen nicht automatisch, wie viele Besucher dein Pin später bekommt. Sie beweisen auch nicht, dass ein Begriff für dein Angebot die beste Wahl ist. Ein Thema kann auf Pinterest beliebt sein und trotzdem an deiner Zielgruppe vorbeigehen.
Nutze Trends als Entscheidungshilfe neben deinem Wissen über Kundenfragen, deinen Bloginhalten und den Suchvorschlägen auf Pinterest. Wenn ein Begriff stark wirkt, aber du keine passende Antwort anbieten kannst, lass ihn liegen. Ein kleinerer, passenderer Themenbereich kann für dein Business sinnvoller sein als ein großer Begriff ohne Bezug.
Du möchtest einen Beitrag über Pinterest-Traffic schreiben. Statt sofort den erstbesten Titel zu nehmen, sammelst du verwandte Fragen: Wie erstellt man Pins? Wie bringt man Besucher auf einen Blog? Wie plant man Inhalte? Danach prüfst du die Begriffe in Trends und suchst im Tool nach saisonalen Mustern oder Veränderungen.
Als Nächstes wählst du genau den Blickwinkel, zu dem dein Beitrag die beste Antwort liefert. Aus der Hauptidee formulierst du den Titel. Für den Pin kannst du eine konkrete Frage aus dem Artikel aufgreifen und auf dieselbe Zielseite verlinken. Die Aussage im Pin muss zum Inhalt passen, sonst kommt der Besucher auf der Seite nicht dort an, wo er hinwollte.
Du musst das Tool nicht stundenlang durchklicken. Nimm dir regelmäßig einen kurzen Zeitraum, prüfe ein paar Themen aus deinem Bereich und notiere interessante saisonale Verläufe. Schreib daneben, für welche Zielseite du daraus einen Beitrag oder einen Pin entwickeln könntest.
Nach und nach entsteht so ein Themenvorrat, der auf Fragen deiner Zielgruppe und auf dem zeitlichen Verlauf basiert. Das macht es leichter, deinen Pinterest-Content vorzubereiten, statt jeden Tag wieder neu nach einer Idee zu suchen.
Wähle jetzt ein Thema, das du ohnehin für deinen Blog oder dein Angebot behandeln möchtest. Suche es in Pinterest Trends und prüfe, ob verwandte Begriffe oder ein saisonaler Verlauf sichtbar sind. Entscheide anschließend, was du daraus machst: einen neuen Beitrag, einen frischen Pin für einen vorhandenen Artikel oder erst einmal gar nichts.
Wenn du deine Themen mit KI weiterverarbeiten möchtest, kannst du meinen kostenlosen Pinterest KI Schnellstart mit fünf Prompts nutzen. Der vollständige Ablauf von der Themenvorbereitung bis zum fertigen Pin steht in meinem Pinterest KI Fahrplan für 17 Euro.
Welches Thema möchtest du als Erstes in Pinterest Trends prüfen? Ist es wirklich relevant für deine Zielgruppe? Und wie viel Vorlauf brauchst du, damit dein Beitrag rechtzeitig fertig ist?
„Gib alles, nur nicht auf.“
Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende. Mehr über mich.
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© Christian Mittermeier