Pinterest-Pinnwände erstellen und Pins richtig zuordnen

Pinterest-Pinnwände erstellen und Pins richtig zuordnen

Du hast einen neuen Pin fertig und willst ihn veröffentlichen. Dann kommt die Frage: Auf welche Pinnwand gehört er eigentlich? Wenn dein Profil aus vielen gemischten Themen besteht, wird die Entscheidung jedes Mal schwerer. Auch Besucher erkennen dann nicht sofort, worum es bei dir geht.

Eine klare Pinnwandstruktur spart dir später Zeit. Sie hilft dir, deine Inhalte sinnvoll zu sortieren und zeigt Besuchern, welche Themen sie bei dir finden. Pinterest beschreibt Pinnwände als Sammlungen, mit denen du deine Pins organisierst und anderen das Durchstöbern deines Profils erleichterst.

Hier erfährst du, wie du Pinnwände planst, benennst und deine Pins zuordnest, ohne für jedes neue Thema gleich eine weitere Pinnwand anzulegen.

Was eine gute Pinnwand für dich leisten soll

Eine Pinnwand sollte ein Thema so klar abbilden, dass du sofort weißt, welche Pins hineingehören. Besucher sollten beim Namen ebenfalls erkennen, was sie dort erwartet.

„Meine Inspirationen“ sagt wenig. „Pinterest Keywords und SEO“ ist deutlich konkreter, wenn du dort Beiträge zur Keyword-Recherche und Auffindbarkeit sammelst. Der Name muss nicht originell sein. Er muss zum Inhalt passen.

Bevor du eine Pinnwand erstellst, schreib einen Satz auf: „Auf dieser Pinnwand sammle ich …“ Wenn du den Satz nicht einfach beenden kannst oder mehrere völlig verschiedene Themen nennen musst, ist die Pinnwand wahrscheinlich noch zu breit.

Starte mit den Hauptthemen deines Profils

Du brauchst nicht sofort eine Pinnwand für jeden einzelnen Blogartikel. Beginne mit den Themen, zu denen du tatsächlich regelmäßig Inhalte veröffentlichst. Für ein Pinterest-Marketing-Profil könnten das zum Beispiel sein:

 

  • Pinterest Grundlagen und Profilaufbau

  • Pinterest SEO und Keywords

  • Pinterest Traffic für Blogs

  • Pinterest Pins mit KI erstellen

  • Pinterest für digitale Produkte und Affiliate Marketing

Das sind nur Beispiele. Wähle Themen, die zu deinem Angebot und deinen Inhalten passen. Wenn du kaum etwas zu einem Thema veröffentlichst, muss es nicht sofort eine eigene Pinnwand bekommen.

Vermeide auch die andere Seite: Eine einzige Pinnwand namens „Online Business“ für Pinterest-Tipps, Produktideen, E-Mail-Marketing und Affiliate-Links macht die Zuordnung unklar. Teile ein Thema erst dann auf, wenn du genug passende Inhalte hast und die Unterthemen für deine Besucher wirklich unterschiedlich sind.

So findest du einen passenden Pinnwandnamen

Nutze einen klaren Begriff, den deine Zielgruppe versteht. Du kannst dich an den Formulierungen orientieren, die Menschen bei Pinterest eingeben. Suche dein Thema direkt in der Pinterest-Suche und notiere passende Vorschläge. Wähle daraus eine Formulierung, die den Inhalt deiner Pinnwand ehrlich beschreibt.

Beispiele:

  • Statt „Meine besten Ideen“: „Blogartikel mit Pinterest bewerben“

  • Statt „KI und Marketing“: „Pinterest Pins mit KI erstellen“

  • Statt „Online Geld“: „Affiliate Marketing mit Pinterest“

Der Pinnwandname ist kein Platz für eine Liste möglichst vieler Keywords. Wenn der Name unnatürlich klingt, versteht ihn auch ein Mensch nicht besser. Ein klares Hauptthema reicht.

Beschreibung und Cover nicht vergessen

Eine Beschreibung gibt Besuchern ein paar zusätzliche Informationen darüber, was sie auf der Pinnwand finden. Schreib in einem natürlichen Satz, welche Inhalte dort gesammelt werden und für wen sie gedacht sind. Die Beschreibung sollte zum Thema passen und keine Versprechen enthalten, die deine Pins nicht halten.

Du kannst Pinnwandnamen, Beschreibungen und Cover später bearbeiten. Pinterest führt dafür die Funktion „Pinnwand bearbeiten“ auf. Die Oberfläche kann je nach Gerät oder Version leicht anders aussehen.

Ein Cover kann dein Profil übersichtlicher wirken lassen. Es ersetzt aber keinen klaren Namen und keine passende Sammlung. Fang daher zuerst mit Thema und Zuordnung an.

So entscheidest du, wohin ein Pin gehört

Frag dich bei jedem Pin: Welche konkrete Frage beantwortet dieser Inhalt? Wähle die Pinnwand, deren Thema dieser Frage am nächsten kommt. Ein Pin über eine Keyword-Recherche gehört zum Beispiel eher auf eine Pinnwand zu Pinterest SEO als auf eine sehr allgemeine Pinnwand über Online-Business.

 

Ein kurzer Zuordnungscheck hilft:

  1. Passt das Thema des Pins zum Namen der Pinnwand?

  2. Würde ein Besucher dort weitere hilfreiche Inhalte zum selben Thema finden?

  3. Führt der Pin auf eine Seite, die sein Versprechen erfüllt?

Wenn du bei allen drei Fragen Ja sagen kannst, ist die Zuordnung nachvollziehbar. Wenn nicht, überlege, ob der Pin auf eine andere vorhandene Pinnwand gehört oder ob du tatsächlich ein neues Unterthema hast.

Wann du eine neue Pinnwand anlegen solltest

Eine neue Pinnwand ist sinnvoll, wenn du regelmäßig Inhalte zu einem klar abgegrenzten Thema planst. Ein einzelner Pin reicht dafür meistens noch nicht. Sammle zuerst deine geplanten Artikel und Pins zu diesem Bereich. Dann siehst du, ob daraus ein eigenständiges Thema wird oder ob es besser in eine bestehende Pinnwand passt.

Du kannst eine Pinnwand in deinem Unternehmensprofil oder beim Erstellen eines Pins anlegen. In der aktuellen Hilfe beschreibt Pinterest die Erstellung über dein Profil und auch direkt beim Speichern oder Erstellen eines Pins.

Wenn sich dein Profil verändert, musst du nicht aus Angst vor einem perfekten Aufbau alles neu erstellen. Bearbeite Namen und Beschreibungen, sortiere passende Inhalte und archiviere Pinnwände, die nicht mehr zu deinem Fokus passen. Prüfe aber zuerst, was dabei mit gespeicherten Pins passiert, bevor du etwas löschst.

Mach den Profilcheck in zehn Minuten

Öffne dein Profil und schau dir nur die Pinnwandnamen an. Kann ein neuer Besucher daraus erkennen, welche Themen du abdeckst? Gibt es doppelte Pinnwände oder Namen, die für dich inzwischen nichts mehr bedeuten? Schreib dir die zwei oder drei unklarsten Stellen auf und verbessere erst diese.

Danach öffne eine Pinnwand und prüfe einige der letzten Pins. Passen sie alle zum Thema? Wenn nicht, ordne sie neu zu oder überlege, ob deine Pinnwand anders heißen sollte. Es geht nicht um kosmetische Perfektion. Die Struktur soll dir und deinen Besuchern die Orientierung erleichtern.

Dein nächster Schritt

Wähle ein Hauptthema deines Profils und prüfe, ob du dafür eine passende Pinnwand hast. Formuliere einen klaren Namen, ergänze eine kurze Beschreibung und ordne deine nächsten Pins konsequent zu. Damit hast du eine Grundlage, auf der dein Contentplan weiterwachsen kann.

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Zum Schluss drei Fragen

Erkennt man an deinen Pinnwandnamen sofort, welche Inhalte dort liegen? Welche Pinnwand ist bei dir gerade zu allgemein? Und welche deiner nächsten Pins kannst du heute schon klar zuordnen?

„Gib alles, nur nicht auf.“

Über mich

Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende. Mehr über mich.


Transparenz: Der Pinterest KI Schnellstart und der Pinterest KI Fahrplan sind meine eigenen Angebote. Die Links sind keine Affiliate Links. In diesem Beitrag verwende ich keine Affiliate Links.