Pinterest für digitale Produkte: Besucher zum Angebot führen

Pinterest für digitale Produkte: Besucher zum Angebot führen

Du hast ein digitales Produkt erstellt, aber die passenden Besucher fehlen noch? Dann kann Pinterest ein Weg sein, Menschen auf deine Inhalte und dein Angebot aufmerksam zu machen. Der Pin selbst muss dafür nicht den ganzen Verkauf erledigen. Er soll einen konkreten Grund geben, weiterzuklicken.

Der Ablauf ist einfach zu verstehen: Ein Pin greift ein Problem auf, eine passende Seite liefert die versprochene Hilfe und zeigt den nächsten Schritt. Ob daraus ein Verkauf wird, hängt auch vom Produkt, der Zielseite und davon ab, ob das Angebot wirklich zur Person passt. Pinterest ist dabei der Traffic-Kanal, kein Einkommensversprechen.

Was Pinterest bei digitalen Produkten leisten kann

Ein Pin auf Pinterest kann direkt auf deine Website verlinken. Dort kannst du ein E-Book, eine Vorlage, einen Kurs oder ein anderes digitales Produkt erklären und anbieten. Pinterest beschreibt Pins als Inhalte, die auf eine Website führen und Ideen oder Produkte zeigen können. Pinterest erklärt, wie Pins für Unternehmen funktionieren.

Für den Anfang brauchst du nicht erst einen komplizierten Shop aufzubauen. Ein einzelnes Produkt und eine passende Zielseite reichen, um den Weg vom Pin bis zum Angebot zu testen.

Starte mit dem Problem, das dein Produkt löst

Schreib nicht zuerst eine Formulierung auf dem Pin wie „Mein neues PDF ist da“. Frag dich, welches Problem jemand lösen möchte, bevor er überhaupt von deinem Produkt weiß.

Ein Beispiel: Wer ein digitales Produkt zur Pinterest-Planung sucht, möchte vielleicht weniger Zeit mit der Themenwahl oder den Pin-Texten verbringen. Ein Pin kann eine kleine, konkrete Frage dazu aufgreifen und auf eine passende Anleitung, ein Freebie oder die Produktseite führen.

Wenn du Menschen ansprichst, die neben Job und Familie etwas aufbauen, nimm echte Situationen aus diesem Alltag. Versprich nicht, dass ein Produkt ihnen automatisch Umsatz oder freie Zeit bringt. Erklär genau, wobei es unterstützt.

Wähle den passenden Weg zur Zielseite

Es gibt zwei sinnvolle Wege. Welcher besser passt, hängt davon ab, wie viel Erklärung die Person vor dem Kauf braucht.

  • Direkt zur Produktseite: Das kann passen, wenn der Pin eine klare Lösung zeigt und die Seite schnell erklärt, was enthalten ist, für wen es gedacht ist und was es kostet.

  • Erst über einen hilfreichen Inhalt: Ein Blogartikel oder ein kostenloses Material kann der bessere Einstieg sein, wenn der Besucher dich noch nicht kennt oder das Thema erst verstehen muss.

Bei meinem Pinterest-KI-Fahrplan führt der erste Schritt zu fünf kostenlosen Prompts. Wer danach tiefer in den Ablauf einsteigen möchte, kann sich weitere Angebote ansehen. So bekommt der Besucher erst einen nützlichen Einblick, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

 

Der Pin und die Seite müssen dasselbe versprechen

Wenn dein Pin verspricht „Pinterest Content in weniger Zeit planen“, sollte die Zielseite dieses Thema direkt aufgreifen. Stell den Nutzen oben auf der Seite klar dar. Danach kannst du zeigen, was das Produkt enthält, für wen es geeignet ist und wie es verwendet wird.

Prüfe den Link selbst. Öffnet er die richtige Seite? Funktioniert sie auf dem Handy? Ist der nächste Schritt gut zu erkennen? Pinterest empfiehlt passende Links und Zielseiten, die zusätzliche Inhalte zum Pin bereitstellen. Die aktuellen Hinweise zur Leistung des Pins und Verlinkung findest du hier.

 

Ein Produkt, mehrere Pin-Ideen

Du musst nicht für jeden Pin ein neues Produkt bauen. Ein Angebot kann verschiedene Fragen beantworten. Erstelle dafür eigene Pin-Ideen, die unterschiedliche Seiten des Nutzens zeigen.

  • Welches Problem löst das Produkt?

  • Was bekommt der Käufer konkret?

  • Für wen ist es geeignet?

  • Wie kann der Inhalt im Alltag genutzt werden?

Mach aus diesen Fragen keine fast identischen Pins mit nur einem ausgetauschten Wort. Verwende unterschiedliche Motive und klare Blickwinkel. Pinterest empfiehlt regelmäßig neue, originelle Inhalte und rät davon ab, denselben Pin immer wieder hochzuladen.

Miss die Strecke bis zum Kauf

Im Pinterest-Konto kannst du ausgehende Klicks auf die Ziel-URL ansehen. Danach brauchst du auf deiner Website oder in deinem Funnel weitere Zahlen: Wie viele Besucher kommen an? Wie viele tragen sich ein? Wie viele kaufen?

Wenn viele Menschen den Pin anklicken, aber die Seite schnell wieder verlassen, stimmen vielleicht Versprechen und Inhalt nicht zusammen. Wenn Besucher bleiben, aber nicht auf den nächsten Schritt klicken, prüfe, ob das Angebot verständlich ist und ob klar wird, was der Leser davon hat. Ändere nicht alle Teile gleichzeitig, sonst weißt du nicht, was geholfen hat.

Was du nicht erwarten solltest

Ein Pin ist kein automatischer Verkaufsknopf. Reichweite kann schwanken und es lässt sich nicht sicher sagen, wann ein Pin Klicks oder Verkäufe bringt. Pinterest sagt, Interaktionen können Stunden, Tage, Monate oder sogar Jahre nach der Veröffentlichung zunehmen. Das ist eine Möglichkeit, keine Garantie.

Plane deshalb mit einem nachvollziehbaren Ablauf: passendes Thema, guter Inhalt, klare Zielseite und regelmäßige Auswertung. Ein digitales Produkt braucht außerdem ein konkretes Problem, das es löst. Pinterest kann dabei helfen, passende Besucher zu erreichen, aber nicht die Produktidee oder den Nutzen ersetzen.

Dein nächster Schritt

Wähle ein digitales Produkt, das du bereits hast oder konkret planst. Notiere die Frage, die ein möglicher Käufer vorher stellt. Erstelle einen Pin zu dieser Frage und verlinke auf eine Seite, die sie beantwortet und dein Angebot verständlich macht.

Wenn du Pinterest und KI erst einmal an einem kleinen Beispiel testen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Pinterest-KI-Schnellstart fünf Prompts für die Vorbereitung von Themen und Pins. Hier kannst du ihn dir kostenlos sichern.

Welche Frage könnte jemand haben, bevor er dein digitales Produkt kauft? Und welche Seite sollte er nach dem Klick öffnen?

„Gib alles, nur nicht auf.“

Über mich

Ich bin Christian Mittermeier. Im Hauptberuf arbeite ich als Feinwerkmechaniker, daneben beschäftige ich mich seit 2021 mit Affiliate-Marketing und nutze Pinterest seit 2023. Ich zeige, wie du Pinterest und KI für organischen Traffic auf Blog, eigenes Produkt oder Affiliate-Angebot nutzen kannst. Als Vater von zwei Kindern baue ich das neben Job und Familie auf, meistens abends und am Wochenende.

Mehr über mich und meinen Weg erfährst du auf meiner Über-mich-Seite.

Transparenz: Die Links zum Pinterest-KI-Schnellstart und zum Pinterest-KI-Fahrplan führen zu meinen eigenen Angeboten. In diesem Artikel verwende ich keine Affiliate-Links.